Vermittlungshilfe für zwei junge Katzen

Filos und Vesla sind die Eltern (und vermutlich Bruder und Schwester), ca. 1 ½ bis 2 Jahre alt. Die ...

Maxi (11 J.) und Mini (13 J.)

Der Tierschutz Stade e.V. sucht für die beiden liebenswerten Hündinnen ein neues Zuhause. Sie können...

Maxi, Jack - Russel - Terrier, 11 J.

Maxi ist eine Jack - Russel- Terrierhündin (ca. 27 cm, 11 J.), die jeden freudig begrüßt. Sie ist äu...

Mini, Mix. 13 J.

Mini, eine 13 jährige Mischlingshündin, muss ihr Zuhause verlassen, weil die Lebensumstände der Fa...

Schäferhund - Mix Janosch sucht neues Zuhause und seinen Menschen

Schäferhund - Mix Janosch lebte mit seinem Herrchen in Polen, nach dessen Tod landete er im Tierheim...

Vermittlungshilfe für Karina

Wir folgen an dieser Stelle der Bitte eines anderen Vereins , die Schäferhundmix - Hündin Karina auf...

Vermittlungshilfe für den Rüden Glazi, geb. 2016

Glazi, Pflegestelle in Zeven (geboren 01/2016, 35cm, geimpft, gechipt) Glazi ist ein kleiner, freun...

  • Vermittlungshilfe für zwei junge Katzen

    Mittwoch, 08. Februar 2017 11:24
  • Maxi (11 J.) und Mini (13 J.)

    Samstag, 21. Januar 2017 23:11
  • Maxi, Jack - Russel - Terrier, 11 J.

    Samstag, 21. Januar 2017 22:27
  • Mini, Mix. 13 J.

    Samstag, 21. Januar 2017 21:58
  • Schäferhund - Mix Janosch sucht neues Zuhause und seinen Menschen

    Freitag, 02. Dezember 2016 12:46
  • Vermittlungshilfe für Karina

    Dienstag, 27. September 2016 19:31
  • Vermittlungshilfe für den Rüden Glazi, geb. 2016

    Dienstag, 20. September 2016 18:40
Katzen erreichen mühelos, was uns Menschen versagt bleibt: durchs Leben zu gehen, ohne Lärm zu machen. -Ernest Hemingway-

Grüße

von unseren vermittelten Tieren

Neues von Milly (ehemals Emily) und Johnny

Das Traumpaar genießt die Natur auch bei eiskaltem Ostwind und Minusgraden.

Viel Freude mit Ede

Ede hat eine besondere Aufgabe: Regelmäßig besucht er zusammen mit seinem Herrchen Ralf Menschen mit...

Ein Wintergruß von Leon

Leon ist ein glücklicher Hund!

Grüße von Anton (ehemals Teddy)

Regelmäßig läuft Anton mit den drei Hundedamen am Elbestrand. Und er läuft sehr flott, seine 15 Jahr...

Grüße von der kleinen Kira

Hallo Beatrix, hier sind ein paar neue Bilder von Kira mit Kenzo und Freundin Amy. Kira hat s...

Grüße von Groenendaelhündin Sara

Liebe Frau Elss, ich wünsche noch ein gutes Neues Jahr 2017! Nach längerer Zeit schicke ich Ihnen g...

Grüße von Milly (ehemals Emily) und Johnny

Guten Morgen Beatrix, ich habe eine neue Kamera bekommen und die Hunde sind mein liebstes Motiv. Ich...

Grüße von der kleinen Kira

Welpe Kira hat sich ihren Platz in den Herzen ihrer neuen Familie erobert. Wir freuen uns mit!

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Herzlich Willkommen
 

...auf der Homepage des Tierschutz Stade e.V.

Wir freuen uns Sie begrüßen zu können und wünschen einen spannenden und informativen Aufenthalt auf unseren Seiten.

 

-das Webteam vom Tierschutz Stade.e.V.-

 

 

Aktuelles:

Donnerstag, 26 Januar 2017 22:30

Kater aus Grünendeich wird vermisst

Kater SamSam wird seit dem 18.01.2017 in Grünendeich vermisst.
Er ist gechipt und kastriert und ihm fehlt von ihm aus gesehen oben links ein Eckzahn.

image1

Sollte er bei Ihnen auftauchen wäre ich über einen Anruf sehr dankbar!

  Hilke Brandes-Missick
Telefon 0160 5376625

Liebe Beatrix, lieber Wolf,

Ihr sollt mal wieder einen kurzen Bericht über Balu bekommen, einen Labrador-Terrier-Mix, den Ihr aus einem polnischen Tierheim gerettet und uns vermittelt habt. Das war vor 3 Jahren.

Als er zu uns kam, war er sehr liebebedürftig, aber man merkte, dass er Schlimmes erlebt haben musste. In vielen Situationen klemmte er die Rute zwischen die Hinterbeine und drückte sie an den Bauch. Überhaupt war er sehr ängstlich und guckte uns, Schreckliches erwartend, an .

Eine tiefe Spur am Hals lässt darauf schließen, dass er jahrelang an der Kette lag und danach viele Jahre auf der Straße.

Nun ist er bei uns und nach anfänglichen Schwierigkeiten ist Balu ein fröhlicher Hund. Er liebt lange Spaziergänge, liegt glücklich und geborgen in seinem Korb (unter dem Flügel: Chopin und Bach stören ihn überhaupt nicht) und wir freuen uns, ein neues Mitglied in unserer Familie zu haben -.

Ich finde Eure Arbeit ganz toll und weiß, wieviel Mühe Ihr Euch macht, so über Nacht mal gerade irgendeinen Hund oder mehrere Welpen aufzunehmen mit allem, was damit verbunden ist.

Ich danke Euch für die Arbeit, die Ihr für unsere Vierbeiner und für uns Tierschützer tut !

Übrigens haben wir Zuwachs bekommen von zwei wilden, noch sehr scheuen Katzen: Madita und Mio. Demnächst werde ich sie kastrieren lassen, damit es nicht noch mehr werden.

Seid herzlich gegrüßt und ein großes Dankeschön an Euch und unseren Tierschutz Stade !

Eva

Balu 2017.1.1Balu 2017.1.2

Ein herzliches Dankeschön für diese lieben, anspornenden Worte, die Beatrix und Wolf sehr gut tun. Tierschutz ist nicht nur mit Freuden verbunden, oft ist es unendlich viel Arbeit, die ein hohes Engagement fordert.... Man muss schon mit Leib und Seele dabei sein, so wie Beatrix, Wolf und einige super unterstützende Mitglieder. Danke für diese Anerkennung! (Anke Wehber)

Wir danken allen Mitgliedern und Tierschutz - Freunden für ihre Treue und hoffen auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.

Uns im Vorstand macht die Arbeit riesigen Spaß. Viele Tiere haben ein gutes neues Zuhause gefunden, manches Leid konnte abgewendet werden, aber nicht immer konnten wir helfen. Unser Schriftführer Wolf - H. Wurthmann und seine liebe Frau Doris sind neben ihrer eigentlichen Tätigkeit zahlreichen Hinweisen auf Tierquälerei nachgegangen und haben sich enorm eingesetzt, sie nehmen regelmäßig Kontakt zu den zuständigen Behörden auf und treiben uns auch immer wieder liebevoll an, damit auch wirklich nichts liegen bleibt....

Da wir kein Tierheim sind, das mal eben ein Fundtier aufnehmen kann, wäre unsere Arbeit ohne unsere 1./2. Vorsitzenden Beatrix und Wolfdietrich Elss nicht möglich. Herzlichen Dank für die Aufnahme zahlreicher "Pflegefälle", manchmal von einer Minute auf die nächste. Das ist fast immer mit viel Unruhe im kleinen häuslichen Hunderudel verbunden, viel Einfühlungs-, Durchhaltevermögen, Kraft und Geduld im Hause Elss sind die Voraussetzungen für das gute Gelingen.

Im letzten Jahr kam eine Pflegestelle im hessischen Gelnhausen dazu, ein ganz großer Dank gilt unserem Mitglied Sascha Lindner und seiner Familie. Sascha ist mit viel Liebe, Sachverstand und Einsatz rund um die Uhr für seine Schützlinge aktiv und hält regen Kontakt zum Vorstand. Ebenso wie Doris und Wolf - H. Wurthmann und Beatrix und Woldietrich Elss vermittelt er für unseren Verein Hunde, die ein neues Zuhause suchen. Damit möglichst alles gut passt sind hierfür sogenannte Vor- und Nachkontrollen nötig, denn nur wenn die Voraussetzungen für das individuelle Tier erfüllt sind, werden Mensch und Vierbeiner ein glückliches Miteinander eingehen. 

Auf diese Weise sind über die Jahre sehr nette Verbindungen und Freundschaften entstanden, über teilweise weite räumliche Entfernung. Wir freuen uns sehr über die netten Rückmeldungen und Grüße, die uns darin bestätigen weiterzumachen. Weiterzumachen in unserer Freizeit, denn Tierschutz ist nicht unser Beruf, eher eine Berufung.

Mit den Spenden tierlieber Menschen, den jährlichen Mitgliedsbeiträgen unserer treuen Mitglieder und den Aufwandsentschädigungen für Vermittlungen wird ein finanzieller Rahmen geschaffen, der gute Hilfe auch erst möglich macht. Vielen Dank an alle, die dazu beitragen! (Von einigen Spendern fehlt uns die Adresse, so dass wir nicht immer Spendenbescheinigungen ausstellen konnten - bei Bedarf setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.)

 

Fortsetzung folgt......

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Freitag, 23 Dezember 2016 20:57

Stell dir vor...

Stell dir vor..
du hast bei einem Wettbewerb den folgenden Preis gewonnen:
Jeden Morgen stellt dir die Bank 86.400 Euro auf deinem Bankkonto zur Verfügung.
Doch dieses Spiel hat gewisse Regeln. Die erste Regel lautet: Alles, was du im Laufe des Tages nicht ausgegeben hast, wird dir wieder weggenommen, du kannst das Geld nicht einfach auf ein anderes Konto überweisen, du kannst das Geld nur ausgeben.
Aber jeden Morgen, wenn du erwachst, stellt dir die Bank erneut 86.400 Euro für den kommenden Tag auf deinem Konto zur Verfügung.
Die zweite Regel ist: Die Bank kann das Spiel ohne Vorwarnung beenden, zu jeder Zeit kann sie sagen: Es ist vorbei, das Spiel ist aus. Sie kann das Konto schließen, und du bekommst kein neues mehr.
Was würdest du tun? Du würdest dir alles kaufen, was du möchtest? Nicht nur für dich selbst, auch für alle anderen Menschen, die du liebst? In jedem Fall aber würdest du versuchen, jeden Cent so auszugeben, dass du ihn bestmöglich nutzt und so viele Menschen die du liebst mit glücklich zu machen, oder? Weißt du, dieses Spiel ist die Realität.

Jeder von uns hat so eine Bank. Wir sehen sie nur nicht, denn die Bank ist die Zeit. Es ist die Lebensbank. Jeden Morgen, wenn wir aufwachen, bekommen wir 86.400 Sekunden Leben für den Tag geschenkt, und wenn wir am Abend einschlafen, wird uns die übrige Zeit nicht gut geschrieben.
Was wir an diesem Tag nicht gelebt haben, ist verloren. Gestern ist vergangen. Jeden Morgen beginnt sich das Konto neu zu füllen, aber die Bank kann das Konto jederzeit auflösen, ohne Vorwarnung.


Also Lebe dein Leben, trage deine Werte in Dir, lebe dein Leben mit❤ Liebe und gib so viel du kannst anderen davon.

Sonntag, 18 Dezember 2016 16:52

Erfolgreicher Quendy aus dem Tierschutz

Herzlichen Glückwunsch an Quendy, der bei seinem ersten Start beim Dogdance Turnier "Rock'nDog" in Oberammergau gleich den 2. Platz gewann! Eine großartige Leistung für den bildhübschen Groenendael, der bisher an Übungsturnieren teilnahm. Quendy wurde einst vom Tierschutz Stade an sein Frauchen Gabi (und Familie) vermittelt, die ihm viel bietet. Er dankt es ihr sehr und hat sich so toll entwickelt...

Quendy 2016.12.1

2. Platz in der 1. Klasse, das heißt Aufsteigen!

Quendy 2016.12.3

Herzliche Grüße aus Oberammergau

Seit dem 17.11.2016 ist Kater Miro nicht mehr nach Hause gekommen. Es handelt sich um eine männliche, grau - schwarze kastrierte Hauskatze (geboren im April 2014). Miro trägt einen Chip und ist bei Tasso gemeldet mit der Nummer 182.886. Er wiegt ca. 5,5 kg, ist groß und normal gewichtig.

Er ist ängstlich, misstrauisch und scheu Fremden gegenüber, lärmempfindlich und versteckt sich gerne (z.B. in Schränken, Kartons, unter Decken etc). Durch seine Musterung ist er sehr gut getarnt und draußen nur schwer erkennbar. Nachbarn sagten, sie hätten ihn evtl. noch am Freitag oder Samstag (18./19.11) in der Königreicher Str. in Königreich/Jork gesehen.

Bitte halten Sie nach ihm Ausschau, besonders auch in Schuppen, Garagen, usw. Auch wenn ihm etwas zugestoßen sein sollte, bittet die Besitzerin um eine kurze Nachricht.

VIELEN DANK!!!!

Bitte melden bei:  Rieke Neuhaus (geb. Hintelmann), Königreicher Str. 31  21635 Jork

04162-25 45 890
0170-46 23 917

Miro vermisst 2016.11.1

Miro vermisst 2016.5

Miro vermisst 2016.11.2Miro vermisst 2016.11.4

 

Sie können sich auch mit TASSO in Verbindung setzen, wenn Sie etwas zu Miros Verbleib sagen können.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

TASSO Suchplakat 1828861

 

Mittwoch, 16 November 2016 18:59

Herbstimpressionen

Da kommt Herbststimmung auf. Genießen Sie mit Milly und Johnny die wärmende Sonne!

Milly 2016.11.3Milly 2016.11.4

Milly 2016.11.1Milly 2016.11.2

Mittwoch, 04 Mai 2016 16:05

Nachruf auf Maren Hildebrandt

Wir müssen Abschied nehmen von unserem Mitglied

Maren Hildebrandt,

die nach kurzer schwerer Krankheit am 28. April 2016 im Alter von 49 Jahren viel zu früh verstorben ist.

 

Maren war dem Tierschutz und der Arbeit mit Hunden sehr verbunden.

Überaus engagiert hat sie unseren Verein in vielfältiger Weise mit Rat und Tat unterstützt.

Wir sind unendlich traurig.

 

Unser Mitgefühl gilt ihrer besonderen Familie und ihren treuen Freunden, die sie in dieser schweren Zeit begleitet haben.

 

Der Vorstand des "Tierschutz Stade e.V."

Beatrix und Wolfdietrich Elss

Doris und Wolf-H. Wurthmann

Ina Schwarzenberg und Manfred Wilsch-Schwarzenberg

Anke Wehber

 

Samstag, 23 Januar 2016 20:29

Schreie lassen nicht mehr los

Artikel über die Arbeit der Deutschen im Tierschutz in Rumänien,

die "Smeura"

So erschienen in der "Oberhessischen Zeitung" bzw.

www.oberhessische-zeitung.de/lokales/alsfeld/schreie-lassen-nicht-mehr-los

5400 Hunde beherbergt das Tierheim „Smeura“ im rumänischen Pitesti. Die Alsfelderin Ann-Catrin Schmidt setzt sich dort für den Tierschutz ein. 	Foto: Hannah Junk

TIERSCHUTZ Alsfelderin Ann-Catrin Schmidt engagiert sich im rumänischen Pitesti für Straßenhunde

ALSFELD - alsfeld (nfe). 5400 Hunde auf einer Fläche von etwa acht Fußballfeldern, ein Futterbedarf von 2,4 Tonnen am Tag – das ist das Tierheim „Smeura“ bei Pitesti in Rumänien. Es ist das größte Tierheim der Welt, ein Umstand, auf den Matthias Schmidt, Vorsitzender des deutschen Vereins „Tierhilfe Hoffnung – Hilfe für Tiere in Not“, nicht stolz ist.

Seit 2001 ist der Schwerpunkt des Vereins, damals noch unter der Leitung von Gründerin Ute Langenkamp, die Rettung der in Rumänien verfolgten Straßenhunde. Das Hauptaugenmerk liegt dabei, so Schmidt, auf der Arbeit vor Ort, also der Kastration, damit die riesige Zahl der Straßenhunde eingedämmt wird.

Das Problem Straßenhunde sei in Rumänien politisch bedingt: Bis 1989 wurden viele kleine Familienhäuser abgerissen und die Menschen in Wohnblocks umgesiedelt. Dort war die Hundehaltung entweder verboten oder der Wohnraum nicht ausreichend. Das führte dazu, dass die Tiere oft ausgesetzt wurden und sich unkontrolliert vermehrten.

2001 erfuhr der Verein „Tierhilfe Hoffnung“, dass der damalige Bürgermeister von Pitesti Straßenhunde töten ließ. Dies war der Zeitpunkt, an dem man beschloss, einzuschreiten. Der Verein kam mit dem Bürgermeister überein, die Verantwortung für die Hunde zu übernehmen.

Das etwa fünf Hektar große Gelände der „Smeura“, eine ehemalige Fuchsfarm, wurde zunächst angemietet und 2004 gekauft. Die Tierschützer starteten ein umfangreiches Kastrationsprogramm, um die Vermehrung in den Griff zu bekommen. Ziel war immer die Arbeit vor Ort und nie, die Tiere dauerhaft einzusperren. Die Hunde wurden wenn möglich nach der Kastration, wieder an ihren Fundort gebracht. Dem Verein gelang es, den Bestand in und um Pitesti von 2001 bis 2012 von 33 000 auf 4 500 zu verringern.

2013 kam es zu einem Vorfall, der große mediale Aufmerksamkeit auf sich zog. Damals kam ein kleiner Junge in Bukarest zu Tode, angeblich zerfleischt von Straßenhunden. Als Konsequenz wurde vom rumänischen Parlament im Eilverfahren ein Tötungsgesetz für alle Straßenhunde erlassen. Später kam heraus, dass der Junge von Wachhunden auf einem nicht ausreichend gesicherten Grundstück getötet wurde. Das Tötungsgesetz wurde mittlerweile aufgehoben, jedoch werden die Hunde nach wie vor in Tötungsstationen gebracht. „Nun eben in aller Heimlichkeit“, erläutert Schmidt. Das Motiv für dieses Handeln in den Kommunen: Geld. Jeder getötete Hund fülle die Stadtkasse von Pitesti mit etwa 72 Euro. Diese Summe gebe es für das Einfangen, 14 Tage Unterbringung und das Einschläfern. Die Tötung der Hunde erfolge aber auf brutale Art und Weise. Das Geld für die Tötung komme aus der Staatskasse, die wiederum mit EU-Geldern subventioniert werde, erklärt Schmidt.

Das führte dazu, dass der Verein seine Strategie änderte. Die kastrierten Hunde werden nicht mehr zurück auf die Straße gebracht, da sie sonst in Tötungsstationen landen würden. Nun bleiben die Vierbeiner in der Smeura. Von dort aus werden sie über Partnertierheime, wie das Alsfelder, nach Deutschland vermittelt. Zusätzlich sammeln die Tierschützer die Hunde aus den Tötungsstationen ein.

Das riesige Tierheim verfügt mittlerweile über eine Krankenstation mit drei Tierärzten und beschäftigt über 80 Mitarbeiter. Mit einem Kastrationsmobil fahren sie über das Land, denn seit Anfang 2015 sind alle Hundebesitzer in Rumänien verpflichtet, ihre Mischlinge kastrieren zu lassen.

Zudem klärt der Verein die Bevölkerung auf. So wurden Informationsflyer mit einer Notrufnummer der Smeura verteilt. Seit 2012 betreiben die Tierschützer Aufklärungsarbeit zum Tierschutz in Schulen. Bei dieser Arbeit ist die Alsfelderin Ann-Catrin Schmidt stark integriert. Die Lehrerin und Vorsitzende des Alsfelder Tierschutzvereines, der das Alsfelder Tierheim betreibt, verbringt seit mehr als drei Jahren ihre Ferien mit ihrem Freund Matthias Schmidt in der Smeura. 2011 begann Ann-Catrin Schmidt gemeinsam mit dem Verein „Schüler für Tiere“ und dessen Vorsitzende Sabine Luppert Lernmaterial für die rumänischen Schulen zu erarbeiten. Schmidt betont, dass Tierschutz in Rumänien nicht mit Tierschutz in Deutschland zu vergleichen ist. „Man muss ganz klein anfangen.“ Es wurden Flyer und Plakate erstellt, die auf die Grundbedürfnisse eines Hundes aufmerksam machen sollen. Des Weiteren gibt es mittlerweile einen Leitfaden zum Tierschutzunterricht für die Lehrer.

Die ersten Schulbesuche führten die Tierschützer 2012 durch. „Jetzt ernten wir die ersten Erfolge“, berichteten die beiden. Es mache sich langsam ein Mentalitätswechsel bemerkbar: „Die Kinder nehmen das, was sie lernen, mit nach Hause und erklären ihren Eltern, was ein Hund braucht.“ An vier Schulen sei die Aufklärungsarbeit vertraglich verankert, insgesamt arbeitet der Verein mit Schülern in sieben Schulen rumänienweit.

So oft es geht, verbringt die Lehrerin Schmidt Zeit in Rumänien. Sie betont, dass ihre Arbeit im Alsfelder Tierheim für sie an erster Stelle stehe, aber „Tierschutz endet eben nicht an Stadt- oder Landesgrenzen“.

Einfach sei das Engagement in Rumänien nicht. Das zeigten die Besuche in der Tötungsstation von Pitesti: „Wenn man da einmal war, vergisst man das nie mehr. Die Hunde sind draußen eingesperrt. Es ist nass, es ist kalt, sie frieren am Boden fest. Man kann das gar nicht in Worte fassen. Die Schreie und Blicke der hilflosen Kreaturen lassen einen nicht mehr los“, erzählt Ann-Catrin Schmidt.

Unfassbar auch die Einzelschicksale, von welchen die Tierschützerin berichtet, wie etwa die Rettungsaktion der Hündin Ajischa, deren Besitzer ins Ausland ausgewandert waren und den Hund einfach auf dem Anwesen zurückgelassen hatten. Aufgefunden wurde das Tier bei 38 Grad im Freien, ohne Futter und Wasser, angebunden an eine kurze Kette. Die Hündin stand kurz vor dem Hungertod, die Kette hatte sich bis auf die Knochen in den Hals eingefressen. Und trotz dieser bitteren Erfahrungen sind es „gerade diese Tiere, die unglaublich lieb und dankbar dem Menschen gegenüber sind“, sagt Schmidt, „das ist der Grund, warum man hilft“.

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Unser Verein "Tierschutz Stade e.V. arbeitet auch zusammen mit dem Verein "Tierhilfe Hoffnung e.V.", der die Smeura in Rumänien betreibt.
Freddy (ehem. Blacky), der unter den Grüßen zu sehen ist, wurde aus der Tötungsstation in Pitesti gerettet und kam in die Smeura. Da er mit Metallschlinge von der Straße eingefangen und dadurch auch noch verletzt worden war, hatte er so große Angst vor uns Menschen. Durch liebevolle und geduldige Menschen kann er sich langsam von seinem Leid erholen, doch vergessen wird er es nie.
Auch der von uns kürzlich vermittelte Blacky II (ebenfalls unter den Grüßen zu finden) stammt aus der Smeura und hat das Glück, dass liebe Menschen ihn aufgenommen haben.
Vielen vielen Dank allen Rettern und Haltern!!!!!!
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Am Sonntag, 24. Januar strahlt der Sender WDR den letzten Beitrag über die Smeura aus (18 Uhr zu Beginn der Sendung "Tiere suchen ein Zuhause")
 


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