Vermittlungshilfe für DSH-Mix Mara

Mara ist eine ältere Schäferhündin (geb. ca. Mai 2005), die einem sowohl im Haus als auch beim Spazi...

Vermittlungshilfe für Leo

Leo ist ein 3jähriger (geb. Nov 2012), mittelgroßer Rüde (Mix aus Entlebucher und Großem Schweizer S...

Vermittlungshilfe für Isa

Hier leisten wir Vermittlungshilfe, sind jedoch nicht selber zuständig. Wir wünschen dem Verein, d...

Pekinesen - Mix Johnny

Johnny, geboren im April 2012, ist ein ganz bezaubernder Pekinesenmischling. Er geht gerne auf Mensc...

  • Vermittlungshilfe für DSH-Mix Mara

    Sonntag, 29. Mai 2016 11:51
  • Vermittlungshilfe für Leo

    Samstag, 28. Mai 2016 23:08
  • Vermittlungshilfe für Isa

    Donnerstag, 19. Mai 2016 16:33
  • Pekinesen - Mix Johnny

    Donnerstag, 10. März 2016 11:31
Wer eine Katze hat, braucht das Alleinsein nicht zu fürchten. -Daniel Defoe-

Grüße

von unseren vermittelten Tieren

Quendy und Aizu lassen grüßen

Die beidenGroenendaels Quendy und Aizu sind die reinsten Wasserratten. Sie haben viel Freude.... &n...

Grüße von Insa

Insa (ehemals Nala) ist noch hübscher geworden und fühlt sich offensichtlich sehr wohl. Auf den Bild...

Lucky, der Glückliche

Lucky lässt es sich mit seinem neuen Herrchen gut gehen und wird offensichtlich sehr verwöhnt. Wir f...

Grüße von Rex (ehem. Prinz)

Der süße (Prinz) Rex mit seinem Stehklappohr genießt das Leben bei seiner Pflegestelle....

Grüße von Lissy

Hallo Frau Elss, ein paar Bilder von Lissy.....der Garten ist jetzt neu eingezäunt.... Zur Freude ...

Sonnige Grüße von Paul

Liebe Frau Elss, anbei mal wieder ein Foto für Sie und – wenn Sie mögen – Ihre Webseite von Paul. W...

Grüße von Lucky

Hallo, ich bin " Lucky " . Neulich waren die vom Tierschutz bei mir zur Nachkontrolle. Na, die konnt...

Neue Grüße von Charlie

Charlies Familie ist sichtlich stolz auf ihren Familienzuwachs. Er hat sich gut eingelebt und die er...

logo hund katze kl

Herzlich Willkommen
 

...auf der Homepage des Tierschutz Stade e.V.

Wir freuen uns Sie begrüßen zu können und wünschen einen spannenden und informativen Aufenthalt auf unseren Seiten.

 

-das Webteam vom Tierschutz Stade.e.V.-

 

 

Aktuelles:

Sonntag, 15 Mai 2016 15:33

Kater vermisst in Kutenholz

In 27449 Kutenholz (Landkreis Stade, Niedersachsen) wird seit 04.09.2015, 17:30 Uhr, der Kater Lughnasadh vermisst.
Er wurde im Mai 2010 geboren, ist gechipt und kastriert.
Lughnasadh hatte zum Zeitpunkt seines Verschwindens an der Außenseite des linken Hinterbeins eine rasierte Stelle mit einer frisch verheilten, ca. 1 cm langen Narbe und wog 5,9 kg. Er ist groß und Fremden gegenüber scheu.
Auf seiner rechten Schulter hat er einen großen runden getigerten Fleck, der komplett von Weiß umgeben ist; an diesem ist er gut zu identifizieren.
Wenn Sie den vermissten Kater Lughnasadh gefunden oder nach dem Zeitpunkt seines Verschwindens gesehen haben oder wissen, wo er sich - egal ob lebend oder tot - aufhält, bitte melden Sie sich bei TASSO e.V. (24-Stunden-Notruf-Nr. Tel. 06190 937300) mit der Suchnummer 151.145. 
Vielen Dank für Ihre Mithilfe!
Lughnasadh 0Lughnasadh 2Lughnasadh 3Lughnasadh 678
 
Mittwoch, 04 Mai 2016 16:05

Nachruf auf Maren Hildebrandt

Wir müssen Abschied nehmen von unserem Mitglied

Maren Hildebrandt,

die nach kurzer schwerer Krankheit am 28. April 2016 im Alter von 49 Jahren viel zu früh verstorben ist.

 

Maren war dem Tierschutz und der Arbeit mit Hunden sehr verbunden.

Überaus engagiert hat sie unseren Verein in vielfältiger Weise mit Rat und Tat unterstützt.

Wir sind unendlich traurig.

 

Unser Mitgefühl gilt ihrer besonderen Familie und ihren treuen Freunden, die sie in dieser schweren Zeit begleitet haben.

 

Der Vorstand des "Tierschutz Stade e.V."

Beatrix und Wolfdietrich Elss

Doris und Wolf-H. Wurthmann

Ina Schwarzenberg und Manfred Wilsch-Schwarzenberg

Anke Wehber

 

Freitag, 01 April 2016 12:25

Anleinpflicht in der Brut- und Setzzeit

In der Zeit vom 1. April - 15. Juli gilt in Niedersachsen und Bremen(dort schon ab dem 15. März) pauschal eine Anleinpflicht für Hunde in der freien Landschaft. Sie dient dem Schutz der Bodenbrüter und Jungtiere.

Das niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz eräutert auf seiner Internetseite www.ml.niedersachsen.de:

Alle Jahre wieder: Hunde müssen an die Leine

HANNOVER. Der Frühling ist da und die freie Landschaft wird zu einer immer größer anwachsenden Kinderstube. Einige Haarwildarten, wie z.B. der Hase oder das Schwarzwild, haben bereits Nachwuchs, bei anderen Tierarten sind die weiblichen Tiere hochtragend. In diesem Zustand sind sie in ihrer Bewegungsfreiheit und Fluchtmöglichkeit stark einge-schränkt. Auch die am Boden brütenden Vogelarten wie z.B. Ente, Gans, Rebhuhn, Fasan, Kiebitz und Lerche beginnen jetzt ihr Brutgeschäft.

Daher hat das Niedersächsische Gesetz über den Wald und die Landschaftsordnung (NWaldLG) die allgemeine Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit für den Zeitraum vom 1. April bis zum 15. Juli festgelegt. Das Landwirtschaftsministerium bittet Hundebesitzer, dem Leinenzwang in diesem Zeitraum nachzukommen und ihre Hunde nur noch angeleint in der freien Landschaft zu führen. Zur freien Landschaft gehören nach § 2 des NWaldLG neben den Flächen des Waldes auch die der übrigen freien Landschaft, auch wenn die Flächen innerhalb der im Zusammenhang bebauten Ortsteile liegen.

Streuende, wildernde oder auch nur stöbernde Hunde können eine tödliche Gefahr insbesondere für Jungtiere werden, denn im Falle einer empfindlichen Störung stellen wildlebende Tiere vielfach die Versorgung ihres Nachwuchses ein.

Da viele freilebende Tiere auch Parks und Grünanlagen, in denen keine allgemeine Leinenpflicht besteht, zur Aufzucht ihres Nachwuchses nutzen, werden Hundehalter gebeten, ihre Hunde auch in innerstädtischen Bereichen nicht frei laufen zu lassen und besonders aufmerksam zu sein. Als Ausgleich bieten zunehmend größere Kommunen ausgewiesene Flächen, die dort erfragt werden können, speziell für den freien Hundeauslauf an.

 

 

Mittwoch, 02 März 2016 22:09

Fressnapf warnt vor dubiosen Futterproben

Fressnapf, die Handelskette für Tierfutter und Haustierzubehör, warnt auf Facebook vor Futterproben, die vorgeblich in ihrem Namen versendet werden. Das Unternehmen hat Strafanzeige erstattet. Im Internet kursieren bereits Gerüchte, dass die Proben vergiftet sein könnten. Dafür gibt es aber derzeit keinen Hinweis.

"Wir haben Hinweise bekommen, dass solche Pakete vor allem im Raum Hamburg verschickt worden sind", teilte eine Firmensprecherin gegenüber t-online.de mit. Sie betonte: "Wir sind nicht der Versender." Das Unternehmen habe Strafanzeige bei der Polizei Hamburg erstattet. 

Verdächtige Futterproben in Filialen abliefern

Wer Pakete mit Futterproben erhält, die er nicht bei Fressnapf bestellt hat, sollte misstrauisch werden und den Inhalt nicht verfüttern. "Wir bitten darum, solche Pakete unverzüglich bei einer Filiale abzugeben oder sich bei unserer Hotline 0800 - 1990 990 zu melden", sagte die Sprecherin.

(aus: t-online.de Schlagzeilen)

Freitag, 19 Februar 2016 16:55

Katze gefunden in Stade

Eine weibliche junge Katze, zart gebaut und zutraulich, befand sich seit 3 - 4 Tagen im Lager des Marktkauf Stade, Drosselstieg 77. Eine Mitarbeiterin hat sie vorübergehend bei sich zuhause aufgenommen.

Wem gehört die Katze oder wer weiß, wohin sie gehört?

Nachricht bitte an Anke Wehber 04144 210386 oder 0170 3197511 - Bitte nicht bei Marktkauf melden!

Wir kümmern uns um die Rückführung.

SAM 2129SAM 2127SAM 2128

 

Samstag, 23 Januar 2016 20:29

Schreie lassen nicht mehr los

Artikel über die Arbeit der Deutschen im Tierschutz in Rumänien,

die "Smeura"

So erschienen in der "Oberhessischen Zeitung" bzw.

www.oberhessische-zeitung.de/lokales/alsfeld/schreie-lassen-nicht-mehr-los

5400 Hunde beherbergt das Tierheim „Smeura“ im rumänischen Pitesti. Die Alsfelderin Ann-Catrin Schmidt setzt sich dort für den Tierschutz ein. 	Foto: Hannah Junk

TIERSCHUTZ Alsfelderin Ann-Catrin Schmidt engagiert sich im rumänischen Pitesti für Straßenhunde

ALSFELD - alsfeld (nfe). 5400 Hunde auf einer Fläche von etwa acht Fußballfeldern, ein Futterbedarf von 2,4 Tonnen am Tag – das ist das Tierheim „Smeura“ bei Pitesti in Rumänien. Es ist das größte Tierheim der Welt, ein Umstand, auf den Matthias Schmidt, Vorsitzender des deutschen Vereins „Tierhilfe Hoffnung – Hilfe für Tiere in Not“, nicht stolz ist.

Seit 2001 ist der Schwerpunkt des Vereins, damals noch unter der Leitung von Gründerin Ute Langenkamp, die Rettung der in Rumänien verfolgten Straßenhunde. Das Hauptaugenmerk liegt dabei, so Schmidt, auf der Arbeit vor Ort, also der Kastration, damit die riesige Zahl der Straßenhunde eingedämmt wird.

Das Problem Straßenhunde sei in Rumänien politisch bedingt: Bis 1989 wurden viele kleine Familienhäuser abgerissen und die Menschen in Wohnblocks umgesiedelt. Dort war die Hundehaltung entweder verboten oder der Wohnraum nicht ausreichend. Das führte dazu, dass die Tiere oft ausgesetzt wurden und sich unkontrolliert vermehrten.

2001 erfuhr der Verein „Tierhilfe Hoffnung“, dass der damalige Bürgermeister von Pitesti Straßenhunde töten ließ. Dies war der Zeitpunkt, an dem man beschloss, einzuschreiten. Der Verein kam mit dem Bürgermeister überein, die Verantwortung für die Hunde zu übernehmen.

Das etwa fünf Hektar große Gelände der „Smeura“, eine ehemalige Fuchsfarm, wurde zunächst angemietet und 2004 gekauft. Die Tierschützer starteten ein umfangreiches Kastrationsprogramm, um die Vermehrung in den Griff zu bekommen. Ziel war immer die Arbeit vor Ort und nie, die Tiere dauerhaft einzusperren. Die Hunde wurden wenn möglich nach der Kastration, wieder an ihren Fundort gebracht. Dem Verein gelang es, den Bestand in und um Pitesti von 2001 bis 2012 von 33 000 auf 4 500 zu verringern.

2013 kam es zu einem Vorfall, der große mediale Aufmerksamkeit auf sich zog. Damals kam ein kleiner Junge in Bukarest zu Tode, angeblich zerfleischt von Straßenhunden. Als Konsequenz wurde vom rumänischen Parlament im Eilverfahren ein Tötungsgesetz für alle Straßenhunde erlassen. Später kam heraus, dass der Junge von Wachhunden auf einem nicht ausreichend gesicherten Grundstück getötet wurde. Das Tötungsgesetz wurde mittlerweile aufgehoben, jedoch werden die Hunde nach wie vor in Tötungsstationen gebracht. „Nun eben in aller Heimlichkeit“, erläutert Schmidt. Das Motiv für dieses Handeln in den Kommunen: Geld. Jeder getötete Hund fülle die Stadtkasse von Pitesti mit etwa 72 Euro. Diese Summe gebe es für das Einfangen, 14 Tage Unterbringung und das Einschläfern. Die Tötung der Hunde erfolge aber auf brutale Art und Weise. Das Geld für die Tötung komme aus der Staatskasse, die wiederum mit EU-Geldern subventioniert werde, erklärt Schmidt.

Das führte dazu, dass der Verein seine Strategie änderte. Die kastrierten Hunde werden nicht mehr zurück auf die Straße gebracht, da sie sonst in Tötungsstationen landen würden. Nun bleiben die Vierbeiner in der Smeura. Von dort aus werden sie über Partnertierheime, wie das Alsfelder, nach Deutschland vermittelt. Zusätzlich sammeln die Tierschützer die Hunde aus den Tötungsstationen ein.

Das riesige Tierheim verfügt mittlerweile über eine Krankenstation mit drei Tierärzten und beschäftigt über 80 Mitarbeiter. Mit einem Kastrationsmobil fahren sie über das Land, denn seit Anfang 2015 sind alle Hundebesitzer in Rumänien verpflichtet, ihre Mischlinge kastrieren zu lassen.

Zudem klärt der Verein die Bevölkerung auf. So wurden Informationsflyer mit einer Notrufnummer der Smeura verteilt. Seit 2012 betreiben die Tierschützer Aufklärungsarbeit zum Tierschutz in Schulen. Bei dieser Arbeit ist die Alsfelderin Ann-Catrin Schmidt stark integriert. Die Lehrerin und Vorsitzende des Alsfelder Tierschutzvereines, der das Alsfelder Tierheim betreibt, verbringt seit mehr als drei Jahren ihre Ferien mit ihrem Freund Matthias Schmidt in der Smeura. 2011 begann Ann-Catrin Schmidt gemeinsam mit dem Verein „Schüler für Tiere“ und dessen Vorsitzende Sabine Luppert Lernmaterial für die rumänischen Schulen zu erarbeiten. Schmidt betont, dass Tierschutz in Rumänien nicht mit Tierschutz in Deutschland zu vergleichen ist. „Man muss ganz klein anfangen.“ Es wurden Flyer und Plakate erstellt, die auf die Grundbedürfnisse eines Hundes aufmerksam machen sollen. Des Weiteren gibt es mittlerweile einen Leitfaden zum Tierschutzunterricht für die Lehrer.

Die ersten Schulbesuche führten die Tierschützer 2012 durch. „Jetzt ernten wir die ersten Erfolge“, berichteten die beiden. Es mache sich langsam ein Mentalitätswechsel bemerkbar: „Die Kinder nehmen das, was sie lernen, mit nach Hause und erklären ihren Eltern, was ein Hund braucht.“ An vier Schulen sei die Aufklärungsarbeit vertraglich verankert, insgesamt arbeitet der Verein mit Schülern in sieben Schulen rumänienweit.

So oft es geht, verbringt die Lehrerin Schmidt Zeit in Rumänien. Sie betont, dass ihre Arbeit im Alsfelder Tierheim für sie an erster Stelle stehe, aber „Tierschutz endet eben nicht an Stadt- oder Landesgrenzen“.

Einfach sei das Engagement in Rumänien nicht. Das zeigten die Besuche in der Tötungsstation von Pitesti: „Wenn man da einmal war, vergisst man das nie mehr. Die Hunde sind draußen eingesperrt. Es ist nass, es ist kalt, sie frieren am Boden fest. Man kann das gar nicht in Worte fassen. Die Schreie und Blicke der hilflosen Kreaturen lassen einen nicht mehr los“, erzählt Ann-Catrin Schmidt.

Unfassbar auch die Einzelschicksale, von welchen die Tierschützerin berichtet, wie etwa die Rettungsaktion der Hündin Ajischa, deren Besitzer ins Ausland ausgewandert waren und den Hund einfach auf dem Anwesen zurückgelassen hatten. Aufgefunden wurde das Tier bei 38 Grad im Freien, ohne Futter und Wasser, angebunden an eine kurze Kette. Die Hündin stand kurz vor dem Hungertod, die Kette hatte sich bis auf die Knochen in den Hals eingefressen. Und trotz dieser bitteren Erfahrungen sind es „gerade diese Tiere, die unglaublich lieb und dankbar dem Menschen gegenüber sind“, sagt Schmidt, „das ist der Grund, warum man hilft“.

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Unser Verein "Tierschutz Stade e.V. arbeitet auch zusammen mit dem Verein "Tierhilfe Hoffnung e.V.", der die Smeura in Rumänien betreibt.
Freddy (ehem. Blacky), der unter den Grüßen zu sehen ist, wurde aus der Tötungsstation in Pitesti gerettet und kam in die Smeura. Da er mit Metallschlinge von der Straße eingefangen und dadurch auch noch verletzt worden war, hatte er so große Angst vor uns Menschen. Durch liebevolle und geduldige Menschen kann er sich langsam von seinem Leid erholen, doch vergessen wird er es nie.
Auch der von uns kürzlich vermittelte Blacky II (ebenfalls unter den Grüßen zu finden) stammt aus der Smeura und hat das Glück, dass liebe Menschen ihn aufgenommen haben.
Vielen vielen Dank allen Rettern und Haltern!!!!!!
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Am Sonntag, 24. Januar strahlt der Sender WDR den letzten Beitrag über die Smeura aus (18 Uhr zu Beginn der Sendung "Tiere suchen ein Zuhause")
 


Liebe Hundehalter,

aufgrund der ständigen Giftköderwarnungen möchte ich Euch alle bitten, doch etwas mehr auf solche Dinge wie Rücksicht, Verantwortung und Respekt unseren Mitmenschen, Tieren im Allgemeinen anderen Hunden gegenüber zu achten.
Es gibt fast täglich.. (mehr bei weiterlesen)

Mittwoch, 20 Januar 2016 18:40

Achtung, Giftköder - Warnung!

Unbedingt aufpassen!!!

Aktuelle Infos meldet www.giftkoeder-radar.com

In Assel ist ein Hund gestorben durch ausgelegtes Rattengift. (7.2.16)

In Stade (Groß Thun) wurde Fleischwurst mit Gift ausgelegt (Nachricht vom 24.1.16).

In Drochtersen hat ein Hund Gift gefressen - entweder am Hafer hinter dem Deich oder irgendwo bei der Zentrumstraße. (15.1.16)

Wir drücken die Daumen, dass er gerettet werden kann.

Auch in Stade - Ottenbeck wurden Giftköder gefunden.... (Jan. 16)

Mittwoch, 09 Dezember 2015 10:09

Schulhunde im Landkreis Stade

Schulhunde erobern die Klassenzimmer im Landkreis

so erschienen im Stader Tageblatt am 29.10.15

Immer mehr Schulen in der Region setzen auf tierische Unterstützung. Die drei Schulhunde Ida, Joshi und Chico aus dem Landkreis Stade sind der lebende Beweis für die Vorteile der tiergestützten Pädagogik.
Freitagvormittag, Viertel nach elf. Für die Zehntklässler der Johann-Hinrich-Pratje Oberschule in Horneburg steht eine Doppelstunde Deutschunterricht auf dem Stundenplan. Während sie und Lehrerin Annika Fuhrmann gemeinsam Pro- und Kontra-Argumente zum Thema „Share Economy“ an der Tafel sammeln, dreht Schulhündin Ida eine Runde durch den Klassenraum, bevor sie es sich auf dem Boden bequem macht. Zwar hat die Golden-Retriever Hündin auch eine weiche Box als Rückzugsmöglichkeit, sie liegt aber lieber neben dem Pult. Schließlich kann sie von hier aus genau beobachten, wie die Finger der Schüler nach oben gehen und ihr Frauchen mit einem Stück Kreide in der Hand gestikuliert.
Die Golden-Retriever Hündin ist fünf Monate alt und wächst allmählich in ihre Aufgaben als Schulhund herein. Schon jetzt ist für die Schüler automatisch Ruhe und Konzentration angesagt, wenn Ida auf leisen, noch etwas zu groß wirkenden Pfoten durch das Klassenzimmer tapst oder sich zum Dösen hinlegt. „Ida schafft allein durch ihre Anwesenheit eine angenehme Lernatmosphäre“, schwärmt Annika Fuhrmann. Dies soll später vor allem in unruhigeren Klassen ausgenutzt werden.
Auch am Athenaeum in Stade gibt es tierisch guten Unterricht. Lehrerin Beatrix Elss beschreibt die 6l als „besondere Klasse“. Bei einem Verhältnis von 21 Jungen und nur fünf Mädchen gehe es in der 6l häufiger unruhig zu. Außerdem ist unter den Schülern ein Junge mit Asperger-Syndrom. Eine deutliche Verbesserung des Unterrichtsklimas brachte Schulhund Joshi in das Klassenzimmer. Der 9-jährige Groenendael-Rüde gehört zu den belgischen Schäferhunden. Auf dem Schulhof kreist er die Schülergruppen ein – eben typisch Hütehund. Auch im Unterricht hält Joshi seine Schäfchen beisammen: Egal ob Junge, Mädchen, Einzelgänger oder Raufbold, der Hund geht auf jedes Kind zu und fordert seine Streicheleinheit ein.

„Er ist da ganz hartnäckig“, sagt Beatrix Elss und lacht. Gerade dieser Vehemenz ihres Hundes schreibt sie einen großen Anteil an den Fortschritten des Asperger-Kindes zu. Aufgrund seiner Entwicklungsstörung zeigt der Schüler kaum Interesse an seinen Mitmenschen. Auch den Schulhund habe der Junge lange Zeit ignoriert, erzählt die Lehrerin. „Irgendwann begann er, Joshi zu streicheln und ihm Kommandos zu geben“, sagt Beatrix Elss. Die Interaktion mit dem Hund deutet sie als Schlüsselmoment. Danach habe der Junge, der sonst die Pausen allein im Klassenraum verbracht hat, begonnen sich allmählich aus seiner Isolation, dem „sozialen Kokon“, zu lösen. Mittlerweile spielt und tobt der Schüler in den Pausen mit den anderen Kindern über den Schulhof.
Verschiedene Studien belegen die Vorteile der tiergestützten Pädagogik. So ergaben die Forschungen des Psychologen Prof. Dr. Erhard Olbrich und der Verhaltensforscherin Dr. Carola Otterstedt, dass sich allein durch die Anwesenheit eines Hundes hyperaktive und reizbare Kinder deutlich beruhigen. „Das Schönste ist, dass die Schüler selbst die Verbesserungen durch Joshi wahrnehmen“, sagt Beatrix Elss und legt einige Seiten aus einer anonymen Befragung vor, die sie im vergangenen Jahr in der Klasse durchgeführt hat. „Es ist im Unterricht viel leiser“, „Joshi hat mir gezeigt, dass ich vor Hunden keine Angst haben muss“ und „Er beruhigt und man kann sich viel besser konzentrieren“ steht da in Kinderschrift. Beim Blick von außen auf eine Deutschstunde ist die 6l weder besonders unruhig, noch ist erkennbar, welcher der Schüler mit Asperger ist.
Es ist kein Widerspruch, dass der Hund die Aufmerksamkeit der Kinder einfordert und die Schüler trotzdem konzentriert am Unterricht teilnehmen. In der Deutschstunde lässt Joshi es nicht zu, dass die Kinder gedanklich abschweifen. Durch die Anwesenheit des Hundes bleibt die Aufmerksamkeit innerhalb des Klassenzimmers. Nicht selten kommt es vor, dass ein Schüler etwas sagt und gleichzeitig den Schulhund krault.
Vermutlich Joshis größter Fan ist der Schulleiter Wolfgang Horn. „Er kam vor zwei Jahren mit der Idee zu mir, einen Schulhund am Athenaeum einzuführen“, sagt Lehrerin Beatrix Elss, die auch erste Vorsitzende des Tierschutzvereins Stade und langjährige Hundehalterin ist. Da das Projekt Schulhund am Athe so erfolgreich ist, hat Joshi seit diesem Schuljahr einen tierischen Kollegen. Anke Wehber aus Himmelpforten und ihr Groenendael-Mix Chico begleiten je nach Bedarf verschiedene Unterrichtsstunden. In einer Pause wurde das Gespann zu einem aggressiven Kind gerufen. „Ich konnte dabei zusehen, wie sich der Junge allmählich beruhigte“, berichtet Anke Wehber. „Zuerst streichelte er Chico noch mit geballter Faust, dann löste sich die Anspannung“. Auch im Biologieunterricht kam Chico schon als lebendes Objekt zum Einsatz, an dem die Schüler Anatomie und Verhalten des Hundes beobachten konnten. In Horneburg hat Annika Fuhrmann eine „Schulhund AG“ eingerichtet, in der die Schüler den verantwortungsvollen Umgang mit dem Vierbeiner lernen sollen.
Ida, Joshi und Chico sind bei Weitem nicht die einzigen Schulhunde in Niedersachsen. Schulen aus Tostedt, Bremervörde und Cadenberge hätten sich bereits bei Wolfgang Horn über die Einführung eines Schulhundes informiert, so Beatrix Elss. Konkrete Zahlen liegen der Landesschulbehörde allerdings nicht vor, weil es in Niedersachsen keine geltende Rechtslage für die Schulhunde gibt. Im Prinzip könne jeder Lehrer, sofern die Schulleitung einverstanden ist, seinen Hund mit in den Unterricht nehmen, erklärt Annika Fuhrmann. „Es gibt aber Empfehlungen, die ich beachte“, sagt die Lehrerin. Ida ist geimpft, entwurmt und haftpflichtversichert. Das Einverständnis von Eltern und Kollegium liegt vor. Von allergischen Kindern wird Ida ferngehalten, außerdem darf sie weder die Mensa noch die Sporthalle betreten. Bevor Ida in die Schule geht, ist sie körperlich ausgelastet, außerdem bleibt sie bisher nicht länger als eine Doppelstunde. „Das Wichtigste ist, dass es dem Hund gut geht“, sagen beide Lehrerinnen unabhängig voneinander.
Mit einem Videobeitrag hat sich die 6l Anfang des Monats beim Kinderkanal als „Beste Klasse Deutschlands 2016“ beworben. In dem Film dürfen natürlich auch die beiden Schulhunde Joshi und Chico nicht fehlen – die 6l ist eben eine ganz besondere Klasse.

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Und noch ein Hinweis in eigener Sache:

Joshi und Chico sind zwei ganz besondere Hunde, die dank unseres Vereins erst das werden konnten, was sie heute sind.

Wir sind sehr stolz auf die beiden!

 

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