Schäferhund - Mix Rex sucht neues Zuhause und seinen Menschen

Schäferhund - Mix Rex lebte mit seinem Herrchen in Polen, nach dessen Tod landete er im Tierheim. Do...

Flöckchen ca. 5 J.

Hallo, ich bin Flöckchen, eine hellbeige kurzhaarige Mischlingshündin, ca. 50 cm / 15 kg. Ich bin fr...

Teddy sucht ein neues Zuhause

Teddy musste leider wegen der Erkrankung seines Frauchens, bei der er es sehr gut gehabt hatte, abge...

Vermittlungshilfe für Karina

Wir folgen an dieser Stelle der Bitte eines anderen Vereins , die Schäferhundmix - Hündin Karina auf...

Vermittlungshilfe für den Rüden Glazi, geb. 2016

Glazi, Pflegestelle in Zeven (geboren 01/2016, 35cm, geimpft, gechipt) Glazi ist ein kleiner, freun...

  • Schäferhund - Mix Rex sucht neues Zuhause und seinen Menschen

    Freitag, 02. Dezember 2016 12:46
  • Flöckchen ca. 5 J.

    Dienstag, 29. November 2016 23:56
  • Teddy sucht ein neues Zuhause

    Dienstag, 29. November 2016 23:36
  • Vermittlungshilfe für Karina

    Dienstag, 27. September 2016 19:31
  • Vermittlungshilfe für den Rüden Glazi, geb. 2016

    Dienstag, 20. September 2016 18:40
Man kann ohne Hunde leben, es lohnt sich nur nicht! -Heinz Rühmann-

Grüße

von unseren vermittelten Tieren

Grüße von Milly und John

Isabell wünscht mit Milly und John einen schönen 1. Advent

Es weihnachtet ....

Lucky rüstet sich für Weihnachten. Gruß von den Caminos

Grüße von Leo

Hallo Beatrix Ein Jahr ist es her , dass Leo zu uns kam. Er macht sich super , mittlerweile ist er i...

Grüße von Leon

Liebe Familie Elss, Leon hat sich so super eingelebt :D Liegt gerne am Ofen und liebt unsere Enkel ...

Grüße von Venus

Wir hatten Besuch von unserem Mitglied Sabrina mit ihren tollen Hunden Venus (super im Mantrailing) ...

Grüße von Jaki

Labradorrüde Jaki wickelt in seiner neuen Familie alle um den Finger. Wer kann da widerstehen? ...

Pflegehund Anton bei Münster

Dem 14- jährigenPflegehund Anton, der in einer Pflegestelle bei Münster lebt, geht es dank guter Pfl...

Grüße von Aizu

Vor 10 Jahren kam Groenendael Aizu aus einer spanischen Tötungsstation zum Tierschutz Stade. Mittle...

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Herzlich Willkommen
 

...auf der Homepage des Tierschutz Stade e.V.

Wir freuen uns Sie begrüßen zu können und wünschen einen spannenden und informativen Aufenthalt auf unseren Seiten.

 

-das Webteam vom Tierschutz Stade.e.V.-

 

 

Aktuelles:

Zehn Tage nach dem Verkehrsunfall (siehe "Aktuelles" im Anschluss vom 23. November) ist der kleine Hund Leo am Mittag des 1. Advents seinen schweren Verletzungen in der Tierklinik erlegen. Noch 2 Tage zuvor hatte er sich sehr über den Besuch von Herrchen und Frauchen gefreut und konnte sogar schon seine Lieblingsleckerlis fressen. Seine Familie trauert sehr um ihn, die Kinder haben ihm einen anrührenden Abschiedsbrief ins Grab gelegt. Der Abschied fällt besonders schwer, weil der von allen geliebte Leo als vollwertiges Mitglied zu der großen Familie gehörte.

Hätte er gerettet werden können??? Nachdem er einem der Kinder unbemerkt durch die Haustüre entwischt war, passierte der Unfall in Stade - Wiepenkathen an der B 74. Das überfahrene Hündchen wurde durch einen rücksichtslosen  Autofahrer einfach liegen gelassen. Vermutlich erst mehrere Stunden später wurde das Tier neben der Straße von Passanten aufgefunden und die Polizei eingeschaltet. Notdürftig von einer Tierärztin versorgt, konnte eine Behandlung mit mehreren Operationen aufgrund der Schwere der Verletzungen erst später in der Tierklinik Posthausen durchgeführt werden. Wertvolle Zeit war verstrichen .... Bei sofortiger Hilfe hätte der Kleine nicht so lange leiden müssen und die Chancen für sein Überleben wären wahrscheinlich höher gewesen.

Die Polizei ermittelt wegen Fahrerflucht und unterlassener Hilfeleistung. Ein Tier gilt nicht als Sache (BGB § 90 a) und wird durch besondere Gesetze geschützt. Der Mensch ist dem Tier gegenüber zu Schutz und Fürsorge verpflichtet. Das Liegenlassen eines überfahrenen Hundes ist grausam und unverantwortlich.


Neben dem schmerzlichen Verlust ihres geliebten Haustieres kommen nun Tierarzt- und Klinikkosten auf die Familie zu, die diese nicht so einfach tragen können.

Deshalb bitten wir um finanzielle Unterstützung.

Bitte spenden Sie auf unser Konto unter dem Stichwort:

„OP - Kosten Yorkshire Leo“:

Sparkasse Stade - Altes Land

IBAN: DE83 2415 1005 1000 0174 32

Wir sind durch das Finanzamt Stade als gemeinnütziger Verein anerkannt und damit berechtigt, Spendenbescheinigungen auszustellen. Diese erhalten Sie ab einem Betrag von 100 €, bitte tragen Sie Ihren Namen und die vollständige Anschrift ein.

(Bei Beträgen unter 100 € reicht der Überweisungsnachweis als Spendenbeleg.)

 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!!!

 

Leo verletzt 2016.11.6

Dieses Foto entstand 2 Tage vor seinem Tod in der Tierklinik. Der erst 3 - jährige Leo freute sich über den Besuch von Herrchen und Frauchen. Trotz intensiver tierärztlicher Behandlung konnte sein Leben nicht gerettet werden. Für seine Familie stand fest, dass alles für ihren Liebling getan werden sollte.

Leo verletzt Grab 2

 

Leo verletzt Grab 3

Niemand kann den treuen Freund ersetzen.

Das Schicksal des kleinen Hundes macht uns traurig und sehr betroffen - wie konnte man ihm so etwas antun?

Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende.

 

 

Die Kreiszeitung Wochenblatt berichtet am 30. November 2016:

 (www.kreiszeitung-wochenblatt.de)

Tschüß, kleiner Leo!

Ronny und Sabrina Ursprung mit ihrem Jüngsten "Leon": Der Junge fragt jeden Tag: "Wo ist Wauwau?" (Foto: bc)

bc. Stade-Wiepenkathen. „Leo“ hat den Kampf verloren. Der dreijährige Yorkshire-Terrier ist am Wochenende gestorben. Er wurde von einem Fahrzeug auf der B74 in Wiepenkathen angefahren und dann im Graben schwer verletzt liegen gelassen. Der Unfallverursacher flüchtete. „Leo“ kämpfte mehr als eine Woche um sein Leben, bis er seinen schweren Verletzungen erlag.
Seine Familie ist tieftraurig: „Niemand kann unseren treuen Freund ersetzen. Die Tränen der Kinder brechen unser Herz“, sagt Herrchen Ronny Ursprung. Er will wissen: „Wer hat das unserem Hund angetan und ist dann so feige abgehauen?“
Am Freitag, 18. November, büxt „Leo“ unbemerkt von Zuhause aus, rennt auf die naheliegende Bundesstraße, wo er von einem Fahrzeug erfasst wird. Zufällig entdeckt ein Pärchen aus Stade den Vierbeiner am Straßenrand, informiert die Polizei und bringt ihn zu einem Tierarzt nach Bremervörde. Weil „Leo“ gechipt ist, konnte Familie Ursprung aus Wiepenkathen schnell ausfindig gemacht werden.
Nach einer mehrstündigen Odysee landet „Leo“ schließlich in einer Tierklinik bei Bremen, wo er mehrmals operiert wird. Die Milz war gerissen, Leber und Nieren waren gequetscht und ein Lungenflügel eingefallen. Außerdem brach sich „Leo“ diverse Knochen im Beckenbereich. Akute Lebensgefahr.
Für Ronny Ursprung, seine Frau Sabrina und die acht Kinder der Patchwork-Familie stand fest, dass sie ihren Hund nicht sterben lassen. Sie holten sich Hilfe beim Tierschutzverein Stade, der versprach, Geld für die Operationen vorzuschießen. Alleine die ersten Operationen kosteten schon weit mehr als 1.000 Euro. Eine Summe, die die Familie nicht ohne Weiteres sofort aufbringen kann. „Die Unterstützung des Vereins war sensationell. Vielen Dank dafür“, sagt Ronny Ursprung.
Trotz allem hat es „Leo“ nicht geschafft. Der Verein bittet trotzdem um Spenden für den kleinen „Leo“, damit die Familie nicht auf sämtlichen Kosten sitzen bleibt. Ronny Ursprung: „Leo war ein richtiges Familienmitglied für uns. Sein Tod tut so weh.“
• Weitere Infos: www.tierschutzverein-stade.de

 

 

 

 

Aufruf an unsere Leser mit der Bitte um Unterstützung:

 

Am 18.11.2016 verließ die Tochter das Haus, um mit dem Rad noch eine Besorgung zu machen. Unbemerkt huschte der kleine Yorkshire-Terrier „ Leo „ mit aus dem Haus, das an der B 74 liegt. Dort wurde der Hund von einem Auto erfasst und schwerst verletzt. Das Ehepaar, das den Hund fand, rief sofort die Polizei, die das Tier zum Arzt nach Bremervörde brachte. Dort wurde festgestellt, dass das Tier schwerer verletzt ist und in einer Klinik weiter behandelt werden muss. Durch den Chip des Tieres und die Tatsache, dass es bei TASSO registriert ist, konnten die Besitzer schnell ausfindig gemacht werden. Die Halter waren schier verzweifelt und wandten sich an unseren Verein, da sie nicht wussten, wie es weiter gehen sollte. Unsere 1. und 2. Vorsitzenden Beatrix und Wolf Elss fuhren zu der Familie, um dem Ehepaar hilfreich zur Seite zu stehen.

Sie sahen sofort, dass dringend klinische Hilfe von Nöten ist und veranlassten den Transport und die Aufnahme in der Tierklinik Posthausen. Dort stellte man fest, dass die Milz gerissen, Leber und Nieren gequetscht und ein Lungenflügel eingefallen war. Weiter waren diverse Knochen im Beckenbereich gebrochen.

Die erste Operation hat der kleine Racker bereits hinter sich, doch stehen ihm noch die Behandlungen der Brüche bevor. Die Operationen, sowie die gesamten Behandlungskosten belaufen sich voraussichtlich auf knapp € 3.000,00. Eine Summe, die die Familie nicht so einfach aufbringen kann.

Wir als Verein werden uns im Rahmen unserer Möglichkeiten an den Kosten beteiligen und bitten alle Leser um Spenden für den kleinen „ LEO „.

 

Bitte spenden Sie auf unser Konto unter dem Stichwort:

„OP - Kosten Yorkshire Leo“:

 

Sparkasse Stade - Altes Land

IBAN: DE83 2415 1005 1000 0174 32

Wir sind durch das Finanzamt Stade als gemeinnütziger Verein anerkannt und damit berechtigt, Spendenbescheinigungen auszustellen. Diese erhalten Sie ab einem Betrag von 100 €, bitte tragen Sie Ihren Namen und die vollständige Anschrift ein.

Wir freuen uns mit Leos Familie über jeden eingezahlten Betrag, damit wir alle zusammen bestmöglichst helfen können.

 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!!!

 

Leo verletzt 2016.11.3Leo verletzt 2016.11.4

Der angefahrene Leo...

Der kleine Junge, der mit Leo aufgewachsen ist, sucht jeden Morgen nach seinem Hund und versteht nicht, wo er ist.

Leo verletzt 2016.11.5

 

Hoffentlich wird der kleine Hund mit Ihrer Hilfe bald wieder gesund!

 

Leo verletzt 2016.11.1

Seit dem 17.11.2016 ist Kater Miro nicht mehr nach Hause gekommen. Es handelt sich um eine männliche, grau - schwarze kastrierte Hauskatze (geboren im April 2014). Miro trägt einen Chip und ist bei Tasso gemeldet mit der Nummer 182.886. Er wiegt ca. 5,5 kg, ist groß und normal gewichtig.

Er ist ängstlich, misstrauisch und scheu Fremden gegenüber, lärmempfindlich und versteckt sich gerne (z.B. in Schränken, Kartons, unter Decken etc). Durch seine Musterung ist er sehr gut getarnt und draußen nur schwer erkennbar. Nachbarn sagten, sie hätten ihn evtl. noch am Freitag oder Samstag (18./19.11) in der Königreicher Str. in Königreich/Jork gesehen.

Bitte halten Sie nach ihm Ausschau, besonders auch in Schuppen, Garagen, usw. Auch wenn ihm etwas zugestoßen sein sollte, bittet die Besitzerin um eine kurze Nachricht.

VIELEN DANK!!!!

Bitte melden bei:  Rieke Neuhaus (geb. Hintelmann), Königreicher Str. 31  21635 Jork

04162-25 45 890
0170-46 23 917

Miro vermisst 2016.11.1

Miro vermisst 2016.5

Miro vermisst 2016.11.2Miro vermisst 2016.11.4

 

Sie können sich auch mit TASSO in Verbindung setzen, wenn Sie etwas zu Miros Verbleib sagen können.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

TASSO Suchplakat 1828861

 

Mittwoch, 16 November 2016 18:59

Herbstimpressionen

Da kommt Herbststimmung auf. Genießen Sie mit Milly und Johnny die wärmende Sonne!

Milly 2016.11.3Milly 2016.11.4

Milly 2016.11.1Milly 2016.11.2

 
 
Hier stellen wir unseren Lesern einen Beitrag vor zum Thema Tierschutz - Organisationen (geschrieben von Franziska Schulze / Online Redaktion Vergleich.org)
 
 
"Sehr geehrte Frau Elss,
(...) Unser Beitrag soll Leserinnen und Lesern die Notwendigkeit des Tierschutzes vermitteln und informieren, in welchen Bereichen Tierschutzorganisationen tätig werden. Ein wichtiger Teil für aktiven Tierschutz ist es, die Öffentlichkeit aufzuklären und sie dadurch aktiv werden zu lassen. 
 
Wir möchten uns daran beteiligen und die Menschen mit Ihrer Homepage und unserem Artikel als Kombination für dieses wichtige Thema begeistern; Sie womöglich zum Umdenken anregen und vielen Tieren so auf lange Sicht großes Leid ersparen.
 
Ein solches Projekt braucht Zeit. Schritt für Schritt kommen Änderungen. Sie haben bereits einen Schritt mit Ihrem Online-Einsatz getätigt, wir mit unserem Artikel ziehen nach und weitere Menschen werden folgen. Nur gemeinsam lässt sich ein großes Umdenken einleiten.
 

Ich hoffe Sie teilen unsere Auffassung und sind ebenfalls der Meinung, dass sich unser Artikel zum Tierschutz und den Tierschutzorganisationen gut in Ihre Linkliste einfügen würde. (...)

 
Mit freundlichen Grüßen"
 
Franziska Schulze

Online-Redaktion

 
 
Vergleich.org | VGL Verlagsgesellschaft mbH
Greifswalder Straße 208, 10405 Berlin

 

 
Mittwoch, 04 Mai 2016 16:05

Nachruf auf Maren Hildebrandt

Wir müssen Abschied nehmen von unserem Mitglied

Maren Hildebrandt,

die nach kurzer schwerer Krankheit am 28. April 2016 im Alter von 49 Jahren viel zu früh verstorben ist.

 

Maren war dem Tierschutz und der Arbeit mit Hunden sehr verbunden.

Überaus engagiert hat sie unseren Verein in vielfältiger Weise mit Rat und Tat unterstützt.

Wir sind unendlich traurig.

 

Unser Mitgefühl gilt ihrer besonderen Familie und ihren treuen Freunden, die sie in dieser schweren Zeit begleitet haben.

 

Der Vorstand des "Tierschutz Stade e.V."

Beatrix und Wolfdietrich Elss

Doris und Wolf-H. Wurthmann

Ina Schwarzenberg und Manfred Wilsch-Schwarzenberg

Anke Wehber

 

Samstag, 23 Januar 2016 20:29

Schreie lassen nicht mehr los

Artikel über die Arbeit der Deutschen im Tierschutz in Rumänien,

die "Smeura"

So erschienen in der "Oberhessischen Zeitung" bzw.

www.oberhessische-zeitung.de/lokales/alsfeld/schreie-lassen-nicht-mehr-los

5400 Hunde beherbergt das Tierheim „Smeura“ im rumänischen Pitesti. Die Alsfelderin Ann-Catrin Schmidt setzt sich dort für den Tierschutz ein. 	Foto: Hannah Junk

TIERSCHUTZ Alsfelderin Ann-Catrin Schmidt engagiert sich im rumänischen Pitesti für Straßenhunde

ALSFELD - alsfeld (nfe). 5400 Hunde auf einer Fläche von etwa acht Fußballfeldern, ein Futterbedarf von 2,4 Tonnen am Tag – das ist das Tierheim „Smeura“ bei Pitesti in Rumänien. Es ist das größte Tierheim der Welt, ein Umstand, auf den Matthias Schmidt, Vorsitzender des deutschen Vereins „Tierhilfe Hoffnung – Hilfe für Tiere in Not“, nicht stolz ist.

Seit 2001 ist der Schwerpunkt des Vereins, damals noch unter der Leitung von Gründerin Ute Langenkamp, die Rettung der in Rumänien verfolgten Straßenhunde. Das Hauptaugenmerk liegt dabei, so Schmidt, auf der Arbeit vor Ort, also der Kastration, damit die riesige Zahl der Straßenhunde eingedämmt wird.

Das Problem Straßenhunde sei in Rumänien politisch bedingt: Bis 1989 wurden viele kleine Familienhäuser abgerissen und die Menschen in Wohnblocks umgesiedelt. Dort war die Hundehaltung entweder verboten oder der Wohnraum nicht ausreichend. Das führte dazu, dass die Tiere oft ausgesetzt wurden und sich unkontrolliert vermehrten.

2001 erfuhr der Verein „Tierhilfe Hoffnung“, dass der damalige Bürgermeister von Pitesti Straßenhunde töten ließ. Dies war der Zeitpunkt, an dem man beschloss, einzuschreiten. Der Verein kam mit dem Bürgermeister überein, die Verantwortung für die Hunde zu übernehmen.

Das etwa fünf Hektar große Gelände der „Smeura“, eine ehemalige Fuchsfarm, wurde zunächst angemietet und 2004 gekauft. Die Tierschützer starteten ein umfangreiches Kastrationsprogramm, um die Vermehrung in den Griff zu bekommen. Ziel war immer die Arbeit vor Ort und nie, die Tiere dauerhaft einzusperren. Die Hunde wurden wenn möglich nach der Kastration, wieder an ihren Fundort gebracht. Dem Verein gelang es, den Bestand in und um Pitesti von 2001 bis 2012 von 33 000 auf 4 500 zu verringern.

2013 kam es zu einem Vorfall, der große mediale Aufmerksamkeit auf sich zog. Damals kam ein kleiner Junge in Bukarest zu Tode, angeblich zerfleischt von Straßenhunden. Als Konsequenz wurde vom rumänischen Parlament im Eilverfahren ein Tötungsgesetz für alle Straßenhunde erlassen. Später kam heraus, dass der Junge von Wachhunden auf einem nicht ausreichend gesicherten Grundstück getötet wurde. Das Tötungsgesetz wurde mittlerweile aufgehoben, jedoch werden die Hunde nach wie vor in Tötungsstationen gebracht. „Nun eben in aller Heimlichkeit“, erläutert Schmidt. Das Motiv für dieses Handeln in den Kommunen: Geld. Jeder getötete Hund fülle die Stadtkasse von Pitesti mit etwa 72 Euro. Diese Summe gebe es für das Einfangen, 14 Tage Unterbringung und das Einschläfern. Die Tötung der Hunde erfolge aber auf brutale Art und Weise. Das Geld für die Tötung komme aus der Staatskasse, die wiederum mit EU-Geldern subventioniert werde, erklärt Schmidt.

Das führte dazu, dass der Verein seine Strategie änderte. Die kastrierten Hunde werden nicht mehr zurück auf die Straße gebracht, da sie sonst in Tötungsstationen landen würden. Nun bleiben die Vierbeiner in der Smeura. Von dort aus werden sie über Partnertierheime, wie das Alsfelder, nach Deutschland vermittelt. Zusätzlich sammeln die Tierschützer die Hunde aus den Tötungsstationen ein.

Das riesige Tierheim verfügt mittlerweile über eine Krankenstation mit drei Tierärzten und beschäftigt über 80 Mitarbeiter. Mit einem Kastrationsmobil fahren sie über das Land, denn seit Anfang 2015 sind alle Hundebesitzer in Rumänien verpflichtet, ihre Mischlinge kastrieren zu lassen.

Zudem klärt der Verein die Bevölkerung auf. So wurden Informationsflyer mit einer Notrufnummer der Smeura verteilt. Seit 2012 betreiben die Tierschützer Aufklärungsarbeit zum Tierschutz in Schulen. Bei dieser Arbeit ist die Alsfelderin Ann-Catrin Schmidt stark integriert. Die Lehrerin und Vorsitzende des Alsfelder Tierschutzvereines, der das Alsfelder Tierheim betreibt, verbringt seit mehr als drei Jahren ihre Ferien mit ihrem Freund Matthias Schmidt in der Smeura. 2011 begann Ann-Catrin Schmidt gemeinsam mit dem Verein „Schüler für Tiere“ und dessen Vorsitzende Sabine Luppert Lernmaterial für die rumänischen Schulen zu erarbeiten. Schmidt betont, dass Tierschutz in Rumänien nicht mit Tierschutz in Deutschland zu vergleichen ist. „Man muss ganz klein anfangen.“ Es wurden Flyer und Plakate erstellt, die auf die Grundbedürfnisse eines Hundes aufmerksam machen sollen. Des Weiteren gibt es mittlerweile einen Leitfaden zum Tierschutzunterricht für die Lehrer.

Die ersten Schulbesuche führten die Tierschützer 2012 durch. „Jetzt ernten wir die ersten Erfolge“, berichteten die beiden. Es mache sich langsam ein Mentalitätswechsel bemerkbar: „Die Kinder nehmen das, was sie lernen, mit nach Hause und erklären ihren Eltern, was ein Hund braucht.“ An vier Schulen sei die Aufklärungsarbeit vertraglich verankert, insgesamt arbeitet der Verein mit Schülern in sieben Schulen rumänienweit.

So oft es geht, verbringt die Lehrerin Schmidt Zeit in Rumänien. Sie betont, dass ihre Arbeit im Alsfelder Tierheim für sie an erster Stelle stehe, aber „Tierschutz endet eben nicht an Stadt- oder Landesgrenzen“.

Einfach sei das Engagement in Rumänien nicht. Das zeigten die Besuche in der Tötungsstation von Pitesti: „Wenn man da einmal war, vergisst man das nie mehr. Die Hunde sind draußen eingesperrt. Es ist nass, es ist kalt, sie frieren am Boden fest. Man kann das gar nicht in Worte fassen. Die Schreie und Blicke der hilflosen Kreaturen lassen einen nicht mehr los“, erzählt Ann-Catrin Schmidt.

Unfassbar auch die Einzelschicksale, von welchen die Tierschützerin berichtet, wie etwa die Rettungsaktion der Hündin Ajischa, deren Besitzer ins Ausland ausgewandert waren und den Hund einfach auf dem Anwesen zurückgelassen hatten. Aufgefunden wurde das Tier bei 38 Grad im Freien, ohne Futter und Wasser, angebunden an eine kurze Kette. Die Hündin stand kurz vor dem Hungertod, die Kette hatte sich bis auf die Knochen in den Hals eingefressen. Und trotz dieser bitteren Erfahrungen sind es „gerade diese Tiere, die unglaublich lieb und dankbar dem Menschen gegenüber sind“, sagt Schmidt, „das ist der Grund, warum man hilft“.

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Unser Verein "Tierschutz Stade e.V. arbeitet auch zusammen mit dem Verein "Tierhilfe Hoffnung e.V.", der die Smeura in Rumänien betreibt.
Freddy (ehem. Blacky), der unter den Grüßen zu sehen ist, wurde aus der Tötungsstation in Pitesti gerettet und kam in die Smeura. Da er mit Metallschlinge von der Straße eingefangen und dadurch auch noch verletzt worden war, hatte er so große Angst vor uns Menschen. Durch liebevolle und geduldige Menschen kann er sich langsam von seinem Leid erholen, doch vergessen wird er es nie.
Auch der von uns kürzlich vermittelte Blacky II (ebenfalls unter den Grüßen zu finden) stammt aus der Smeura und hat das Glück, dass liebe Menschen ihn aufgenommen haben.
Vielen vielen Dank allen Rettern und Haltern!!!!!!
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Am Sonntag, 24. Januar strahlt der Sender WDR den letzten Beitrag über die Smeura aus (18 Uhr zu Beginn der Sendung "Tiere suchen ein Zuhause")
 


Liebe Hundehalter,

aufgrund der ständigen Giftköderwarnungen möchte ich Euch alle bitten, doch etwas mehr auf solche Dinge wie Rücksicht, Verantwortung und Respekt unseren Mitmenschen, Tieren im Allgemeinen anderen Hunden gegenüber zu achten.
Es gibt fast täglich.. (mehr bei weiterlesen)

Mittwoch, 09 Dezember 2015 10:09

Schulhunde im Landkreis Stade

Schulhunde erobern die Klassenzimmer im Landkreis

so erschienen im Stader Tageblatt am 29.10.15

Immer mehr Schulen in der Region setzen auf tierische Unterstützung. Die drei Schulhunde Ida, Joshi und Chico aus dem Landkreis Stade sind der lebende Beweis für die Vorteile der tiergestützten Pädagogik.
Freitagvormittag, Viertel nach elf. Für die Zehntklässler der Johann-Hinrich-Pratje Oberschule in Horneburg steht eine Doppelstunde Deutschunterricht auf dem Stundenplan. Während sie und Lehrerin Annika Fuhrmann gemeinsam Pro- und Kontra-Argumente zum Thema „Share Economy“ an der Tafel sammeln, dreht Schulhündin Ida eine Runde durch den Klassenraum, bevor sie es sich auf dem Boden bequem macht. Zwar hat die Golden-Retriever Hündin auch eine weiche Box als Rückzugsmöglichkeit, sie liegt aber lieber neben dem Pult. Schließlich kann sie von hier aus genau beobachten, wie die Finger der Schüler nach oben gehen und ihr Frauchen mit einem Stück Kreide in der Hand gestikuliert.
Die Golden-Retriever Hündin ist fünf Monate alt und wächst allmählich in ihre Aufgaben als Schulhund herein. Schon jetzt ist für die Schüler automatisch Ruhe und Konzentration angesagt, wenn Ida auf leisen, noch etwas zu groß wirkenden Pfoten durch das Klassenzimmer tapst oder sich zum Dösen hinlegt. „Ida schafft allein durch ihre Anwesenheit eine angenehme Lernatmosphäre“, schwärmt Annika Fuhrmann. Dies soll später vor allem in unruhigeren Klassen ausgenutzt werden.
Auch am Athenaeum in Stade gibt es tierisch guten Unterricht. Lehrerin Beatrix Elss beschreibt die 6l als „besondere Klasse“. Bei einem Verhältnis von 21 Jungen und nur fünf Mädchen gehe es in der 6l häufiger unruhig zu. Außerdem ist unter den Schülern ein Junge mit Asperger-Syndrom. Eine deutliche Verbesserung des Unterrichtsklimas brachte Schulhund Joshi in das Klassenzimmer. Der 9-jährige Groenendael-Rüde gehört zu den belgischen Schäferhunden. Auf dem Schulhof kreist er die Schülergruppen ein – eben typisch Hütehund. Auch im Unterricht hält Joshi seine Schäfchen beisammen: Egal ob Junge, Mädchen, Einzelgänger oder Raufbold, der Hund geht auf jedes Kind zu und fordert seine Streicheleinheit ein.

„Er ist da ganz hartnäckig“, sagt Beatrix Elss und lacht. Gerade dieser Vehemenz ihres Hundes schreibt sie einen großen Anteil an den Fortschritten des Asperger-Kindes zu. Aufgrund seiner Entwicklungsstörung zeigt der Schüler kaum Interesse an seinen Mitmenschen. Auch den Schulhund habe der Junge lange Zeit ignoriert, erzählt die Lehrerin. „Irgendwann begann er, Joshi zu streicheln und ihm Kommandos zu geben“, sagt Beatrix Elss. Die Interaktion mit dem Hund deutet sie als Schlüsselmoment. Danach habe der Junge, der sonst die Pausen allein im Klassenraum verbracht hat, begonnen sich allmählich aus seiner Isolation, dem „sozialen Kokon“, zu lösen. Mittlerweile spielt und tobt der Schüler in den Pausen mit den anderen Kindern über den Schulhof.
Verschiedene Studien belegen die Vorteile der tiergestützten Pädagogik. So ergaben die Forschungen des Psychologen Prof. Dr. Erhard Olbrich und der Verhaltensforscherin Dr. Carola Otterstedt, dass sich allein durch die Anwesenheit eines Hundes hyperaktive und reizbare Kinder deutlich beruhigen. „Das Schönste ist, dass die Schüler selbst die Verbesserungen durch Joshi wahrnehmen“, sagt Beatrix Elss und legt einige Seiten aus einer anonymen Befragung vor, die sie im vergangenen Jahr in der Klasse durchgeführt hat. „Es ist im Unterricht viel leiser“, „Joshi hat mir gezeigt, dass ich vor Hunden keine Angst haben muss“ und „Er beruhigt und man kann sich viel besser konzentrieren“ steht da in Kinderschrift. Beim Blick von außen auf eine Deutschstunde ist die 6l weder besonders unruhig, noch ist erkennbar, welcher der Schüler mit Asperger ist.
Es ist kein Widerspruch, dass der Hund die Aufmerksamkeit der Kinder einfordert und die Schüler trotzdem konzentriert am Unterricht teilnehmen. In der Deutschstunde lässt Joshi es nicht zu, dass die Kinder gedanklich abschweifen. Durch die Anwesenheit des Hundes bleibt die Aufmerksamkeit innerhalb des Klassenzimmers. Nicht selten kommt es vor, dass ein Schüler etwas sagt und gleichzeitig den Schulhund krault.
Vermutlich Joshis größter Fan ist der Schulleiter Wolfgang Horn. „Er kam vor zwei Jahren mit der Idee zu mir, einen Schulhund am Athenaeum einzuführen“, sagt Lehrerin Beatrix Elss, die auch erste Vorsitzende des Tierschutzvereins Stade und langjährige Hundehalterin ist. Da das Projekt Schulhund am Athe so erfolgreich ist, hat Joshi seit diesem Schuljahr einen tierischen Kollegen. Anke Wehber aus Himmelpforten und ihr Groenendael-Mix Chico begleiten je nach Bedarf verschiedene Unterrichtsstunden. In einer Pause wurde das Gespann zu einem aggressiven Kind gerufen. „Ich konnte dabei zusehen, wie sich der Junge allmählich beruhigte“, berichtet Anke Wehber. „Zuerst streichelte er Chico noch mit geballter Faust, dann löste sich die Anspannung“. Auch im Biologieunterricht kam Chico schon als lebendes Objekt zum Einsatz, an dem die Schüler Anatomie und Verhalten des Hundes beobachten konnten. In Horneburg hat Annika Fuhrmann eine „Schulhund AG“ eingerichtet, in der die Schüler den verantwortungsvollen Umgang mit dem Vierbeiner lernen sollen.
Ida, Joshi und Chico sind bei Weitem nicht die einzigen Schulhunde in Niedersachsen. Schulen aus Tostedt, Bremervörde und Cadenberge hätten sich bereits bei Wolfgang Horn über die Einführung eines Schulhundes informiert, so Beatrix Elss. Konkrete Zahlen liegen der Landesschulbehörde allerdings nicht vor, weil es in Niedersachsen keine geltende Rechtslage für die Schulhunde gibt. Im Prinzip könne jeder Lehrer, sofern die Schulleitung einverstanden ist, seinen Hund mit in den Unterricht nehmen, erklärt Annika Fuhrmann. „Es gibt aber Empfehlungen, die ich beachte“, sagt die Lehrerin. Ida ist geimpft, entwurmt und haftpflichtversichert. Das Einverständnis von Eltern und Kollegium liegt vor. Von allergischen Kindern wird Ida ferngehalten, außerdem darf sie weder die Mensa noch die Sporthalle betreten. Bevor Ida in die Schule geht, ist sie körperlich ausgelastet, außerdem bleibt sie bisher nicht länger als eine Doppelstunde. „Das Wichtigste ist, dass es dem Hund gut geht“, sagen beide Lehrerinnen unabhängig voneinander.
Mit einem Videobeitrag hat sich die 6l Anfang des Monats beim Kinderkanal als „Beste Klasse Deutschlands 2016“ beworben. In dem Film dürfen natürlich auch die beiden Schulhunde Joshi und Chico nicht fehlen – die 6l ist eben eine ganz besondere Klasse.

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Und noch ein Hinweis in eigener Sache:

Joshi und Chico sind zwei ganz besondere Hunde, die dank unseres Vereins erst das werden konnten, was sie heute sind.

Wir sind sehr stolz auf die beiden!